Der Ärger – ein klasssiches orthopädisches Problem

 

Wussten Sie, dass unser so geliebtes Ärgern ein klassisches orthopädisches Problem darstellt und auch als solches behandelt werden sollte?

Was tun wir, wenn wir uns ärgern?

Wir spannen unsere Muskulatur an, vor allem jene des Gesichtes. Dadurch ziehen wir unsere Augenbrauen zusammen, mit dem Ziel, eine wunderbare Zornesfalte zwischen diesen zu entwickeln, die wir dann in Zukunft mit Botox liebkosen dürfen. Wir fokussieren unsere Augen sehr stark in die Mitte und beißen die Zähne zusammen wie ein Hund, der seine Beute nicht mehr hergeben möchte. Zu guter Letzt strecken wir dann noch den Kopf nach vorne, damit wir unsere Nase in möglichst viele Angelegenheiten stecken können, die uns gar nichts angehen. Dies Wiederrum verlagert unseren Körperschwerpunkt nach vorne, sodass wir den Kontakt zu den Fersen verlieren und vor allem auf den Fußballen stehen. Dies wiederum fördert eine wunderbare Fehlhaltung mit Nackenverspannungen, Ischialgien und Weiterem. 

Wer sich also tagtäglich über die Welt ärgert, ärgert nicht nur sich selbst, sondern vor allem auch seinen Körper. Es gilt daher unseren Körper anders zu verwenden und ihn vor allem anders zu positionieren. Und genau dies lernen wir in der klassischen Übung der stehenden Säule des Qigong.

Wir lernen den Körper wieder zu zentrieren, einen Baustein auf den anderen zu legen und alle unnötigen Spannungen im Körper loszulassen. Wer dies tagtäglich übt, darf wieder frei von Zorn und Ärger werden oder umgekehrt formuliert: 

Wer seine Körperhaltung nicht zentriert, wird niemals frei von Anspannung und somit Ärger sein können.

Sehr gerne zeigen wir Ihnen 16 ganz wunderbare Übungen des Ba He Fa, um genau die hier erwähnten Punkte effektiv anzugehen:

Holz Element Kurs am 03.04.2022 

In diesem Sinne, fröhliches Zentrieren!

Herzlichst, 

Christopher Po Minar

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