Der Ärger – eine zeitweilige geistige Verwirrung

Streit als ganz spezielle Form von Drama, stellt ein klassisches Nahrungsmittel für unser Ego dar. Wenn unser Ego hungrig wird, so sucht es liebend gerne Streit, um sich daran zu nähren.
Manche Menschen scheinen auch panische Angst vor der Langeweile oder Zufriedenheit zu haben und beten ja förmlich um den täglichen Ärger.

Wie entsteht Ärger? Nach dem Gesetz der Resonanz kommen bestimmte Dinge oder Menschen nur deswegen zu uns, weil sie schon in uns drinnen sind. Ähnliches gilt für Ärger:

Wir können uns nur ärgern, wenn wir bereits verärgert sind.

Ärger ist wie ein Virus. Er benötigt bestimmte Rezeptoren, an denen er andocken kann. Wenn wir ihm keine bieten, ist er machtlos. Und jedes Mal, wenn wir uns über jemanden oder etwas ärgern, so hat dies etwas mit uns zu tun. Dies zu erkennen, birgt großes Potenzial für unser inneres Wachstum. Wenn in unserem Inneren kein Ärger ist, so kann dies auch nicht im Außen zur Realität werden. Idioten erzeugen somit keine Gefühle in uns, sondern lösen Gefühle, welche bereits in uns sind, aus. Frustrierte Menschen frustrieren und verletzten verletzte Menschen.

Feinde sind Menschen die das, was wir an uns nicht leiden können, exzessiv leben.

Und es kommt noch schlimmer. Wenn wir uns ärgern, so ärgern wir letztlich nur uns, sprich wir selbst sind es, die den Schaden verursachen. Und letztlich beeinträchtigt dies unsere Wahrnehmung, im schlimmsten Fall sogar soweit, dass wir sogar blind vor Wut sein können. Ärger macht alles immer nur noch ärger.

Ärger ist die Strafe, die wir uns selbst für den Fehler eines anderen auferlegen.

Und um das noch zu übertreffen, ziehen wir zusätzlich noch weitere Ärgernisse an. Genau deswegen sollte uns der Preis, den wir für Ärger zahlen müssen, einfach zu hoch sein. Sobald wir aber unsere inneren Verhältnisse klären, sind auch die die äußeren klar. Der Mensch kann nur deswegen verletzt werden, weil er schon verwundet ist. Diese „Ur“-Verletzung ist die Aufspaltung in die Dualität.

Hinter Wut steckt meist das Gefühl der Ohnmacht und der Gedanke, dass etwas falsch ist.

Dies bedeutet nichts anderes als „ohne Macht zu sein“, sprich im Opferbewusstsein stecken zu bleiben. Und da unsere Gefühle hauptsächlich durch Interpretation entstehen, bedeutet dies, dass wir unsere Gefühle ändern können, wenn wir Dinge anders zu interpretieren lernen.

Emotionen erfüllen aber auch wichtige Funktionen. Sie geben uns nämlich die Möglichkeit, das, was wir das, was wir mit unserem Geist erleben, körperlich ausdrücken können.

Wut aktiviert uns, ins Handeln zu kommen, um äußere Gegebenheiten zu verändern.

Sehr gerne zeigen wir Ihnen 16 ganz wunderbare Übungen des Ba He Fa, um genau die hier erwähnten Punkte effektiv anzugehen:

Holz Element Kurs am 03.04.2022 

In diesem Sinne, fröhliches Handeln!

Herzlichst,

Christopher Po Minar

4 Comments

  1. leopoldine lehner ehem. heinc-lehner sagt:

    hallo, sg. hr. dr. po minar,
    ich entnehme gerne ihre infos, leider ist es mir nicht möglich in der 22 bez. zu fahren , schade, dass sie nicht mehr im 13. sind- tut mir wirklich sehr leid, aber viell. gäbe es doch die möglichkeit ihre alten die hier ansässig sind ev tageweise zu betreuen! sind sicherlich noch andere auf diesen vorschlag gekommen, v herzl. dank

    • Anshen Team sagt:

      Sehr geehrte Frau Lehner,

      vielen Dank für Ihr Feedback. Sehr gerne geben wir Bescheid, falls wir tatsächlich einmal eine 2. Ordination im 13. Bezirk oder in der Nähe davon eröffnen.

      Herzliche Grüße!
      Christopher Po Mianr

  2. Katja Schröder sagt:

    Das Bild ist genial!!!! Fühle mich so gar nicht ertappt….Danke für die Erinnerung!
    LG
    Katja

    • Anshen Team sagt:

      Liebe Katja,

      vielen Dank für dein Feedback! Ja, das Bild ist tatsächlich sehr treffend.
      Hab noch ein wunderschönes Wochenende!

      Liebe Grüße!
      Christopher

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