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Der Gleichmut - die Aufgabe unserer Mitte

Gleichmut bedeutet, den gleichen Mut gegenüber allen Dingen aufzubringen.

Was ist unser Hauptproblem? Wir überreagieren die ganze Zeit und machen ein Drama aus allem. Wozu? Wir sterben doch sowieso. Dadurch wird jedes Drama gelöst. Wenn wir kein Drama aus allem, was wir tun, machen, so gibt es auch keine Fehler oder falsche Entscheidungen. Egal was wir tun, es ist das Richtige. Wenn wir hingegen aus allem ein Drama machen, so wird alles, was wir tun, immer ein Fehler sein.

Ob eine Entscheidung falsch oder richtig ist, hängt ausschließlich davon ab, ob wir nachher Drama machen oder nicht.

Wenn wir nach einer Entscheidung kein Drama machen, war es immer die richtige Entscheidung, und umgekehrt. Leider neigt der Mensch mit seinem omnipräsenten Ego zum Drama. Unser Ego liebt Drama. Es verzehrt sich danach, wie ein Süchtiger nach seiner Droge. Wenn wir ehrlich sind, können wir an jeder Entscheidung in unserem Leben etwas Negatives finden. Wir können uns bei absolut jeder Entscheidung einreden, was alles genau aufgrund dessen schiefgelaufen ist. Alles war schlecht.

Der Schlüssel zur richtigen Entscheidung liegt darin, nachher kein Drama zu machen.

Wie geht das? Durch einen entspannten Geist, die Kunst der Gedankenlosigkeit, der Achtsamkeit oder zumindest des positiven Denkens. Meine persönliche Methode hierfür? Wie könnte es anders sein, Qigong. Durch Qigong werden wir immer die richtigen Entscheidungen treffen, da wir erstens viel klarer im Kopf sind und zweitens tiefenentspannt. Und das wiederum verhindert Drama, sodass jede Entscheidung, die wir getroffen haben, genau richtig war.

 Buddha fragte einen seiner Schüler: „Wenn du von einem Pfeil getroffen wirst, schmerzt dich das?“ Der Schüler antwortete: „Ja natürlich!“

„Und wenn dich ein zweiter Pfeil an exakt derselben Stelle wieder trofft, schmerzt es nicht umso mehr?“

„Ja natürlich!“, entgegnete der Schüler ein zweites Mal.

Buddha antwortete: „Und warum schießt du dann den zweiten Pfeil?“

Wir werden immer von zwei Pfeilen getroffen, einer kommt von außen und einer von Innen durch das Drama unserer Gedanken. Der Zweitere ist der weitaus schlimmere! Durch Situationen ausgelöste Gefühle sind ja meist sehr kurzlebig. Im Regelfall verschwinden Gefühle nach ein bis zwei Minuten, außer unser wertender Geist bleibt an ihnen haften und spinnt diese Gefühle durch Gedanken weiter. Erst diese Anhaftung am Gefühl ist es, welches Leiden verursacht. Wenn wir beispielsweise erleuchtet werden, verschwindet diese Anhaftung, sprich wir können weiterhin Gefühle verspüren, allerdings haften wir nicht an ihnen, sodass sie vergehen, ohne dass Leid entstehen kann.

Die 16 effektivsten Übungen zur Stärkung unserer Mitte, sprich des Verdauungs-, und Stoffwechselsystems.

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