Beginnen wir mit einer Frage:
Würden Sie eine Stunde Ihres Tages opfern, wenn Sie dafür zu 95% Ihrer Lebenszeit glücklich, zufrieden, fröhlich, gesund und vital sind? Wenn Sie dadurch so fokussiert und konzentriert sind, dass Sie in Ihrem Job doppelt so viel leisten können, wie alle anderen oder dasselbe in der halben Zeit? Ich würde das sofort. Wenn ich genau darüber nachdenke, mache ich dies ja schon seit bald 30 Jahren. Und es funktioniert. 
 
Heute verrate ich Ihnen das Geheimnis, wie Sie das sogar mit nur einer halben Stunde pro Tag schaffen. Es ist eigentlich sehr einfach.
 
Indem Sie in der Kunst des Qigong saugut werden. Und zwar so richtig saugut.
Wie gelingt dies? Mit der einzigen wahren Trainingsmethode: ÜBEN.
 
Sehr oft werde ich gefragt, welche Qigong-Übung denn genau für diese oder jene Beschwerde gut wäre. Definitiv gibt es natürlich Übungen für bestimmte Organsysteme oder Erkrankungen, die sehr empfehlenswert wären. Trotzdem ist ein festes Fundament in der Kunst des Qigong durch nichts zu ersetzten. Im Qigong geht es nicht darum, Übungen für bestimmte Dinge zu machen, sondern Übungen dazu zu nutzen, sich gewisse Fähigkeiten anzueignen, nämlich die Fähigkeit sich selber zu heilen. Welche Übungen hierzu verwendet werden ist durchaus sekundär.
 
Und wie gelingt es, dass wir fleißig Qigong üben? Durch Disziplin wird es auf Dauer mit Sicherheit nicht gelingen. Disziplin kann der Überbrückung eines kurzen Hindernisses dienen, aber ersetzt niemals grundlegende Motivation. Was motiviert mich, Qigong tagtäglich zu üben? Der Genuss. Es tut einfach saugut (um wieder auf das Thema dieses Blogbeitrags zurückzukommen), wenn sich alle Sorgen in Luft auflösen, sich alle Wirbeln wieder an ihre richtige Position bewegen und Frieden im Herzen einkehrt. Darauf möchte ich nicht verzichten. Daher mein Tipp für heute: Genießen Sie jede Qigong-Einheit so sehr Sie es irgendwie können.
 
In diesem Sinne,
Herzlichst,
Christopher Po Minar
 
P.S: Hier wäre meine Empfehlung für einen wunderbaren Einstieg: Die 108 Lektionen des Bahefa: Teil 1

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