Über die Wichtigkeit eines ruhigen Geistes

Über die Wichtigkeit eines ruhigen Geistes

Ein Mönch kam auf seiner Wanderschaft in ein kleines Dorf. Die Bewohner freuten sich über den Fremden. Endlich konnten sie jemandem all die Fragen stellen, die sie schon länger bewegten. Eine Frage lag ihnen besonders am Herzen:“ Welchen Sinn siehst du in deiner stillen Meditation?“Der Mönch, der gerade Wasser aus dem Brunnen schöpfte, überlegte einen Moment und dann sagte er: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“ „Wir sehen nichts“, antworteten sie. „Dann seht jetzt noch mal hin“ riet der Mönch. Sie schauten nochmal in den Brunnen, und jetzt antworteten sie: „Wir sehen uns selbst“.

„Als ich vorhin das Wasser aus dem Brunnen schöpfte, war es unruhig. Jetzt ist es ruhig. Das ist die Erfahrung der Meditation: Wenn der Geist zur Ruhe kommt, dann sieht man sich selbst. Und jetzt wartet noch eine Weile, und schaut wieder in den Brunnen“.

„Jetzt sehen wir den Grund des Brunnens!“ sagten die Menschen.

„Dann habt ihr das Geheimnis der stillen Meditation erkannt: Wer lange genug wartet, der sieht den Grund aller Dinge“ erwiderte der Mönch und wanderte weiter.

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