Warum unsere Wahrnehmung essenziell für den Heilungsprozess ist.

Krankheiten und Krisen sind Hinweise auf Dinge, die nicht stimmig sind.

 

Die Heilung einer Erkrankung geschieht somit oft erst dann, wenn wir die Botschaft dieser verstehen und befolgen. Und genau deswegen sind Achtsamkeit und Bewusstsein so zentrale Punkte für Heilung.

 

Was uns nicht bewusst ist, kann nicht geheilt werde.

 

Lediglich Symptome einer Erkrankung zu unterdrücken wäre in etwa so, als ob wir das Mahnschreiben einer nicht bezahlten Rechnung einfach verbrennen. Es löst in keiner Weise das zugrunde liegende Problem, welches mit Sicherheit nach einiger Zeit noch eindringlicher auf sich aufmerksam machen wird. Krankheiten sind somit wichtige, unverzichtbare Hinweise, dass unser Körper Hilfe benötigt und bergen dadurch eine große Chance in sich. Und je größer das Problem, desto größer naturgemäß die Chance.

 

Lebenskrisen sind nichts anderes als Wahrnehmungskrisen.

 

Und wenn wir nicht nur Krisen, sondern einfach alles als Chance zum Besseren sehen und auch nutzen, wird unser Leben von Tag zu Tag dann nicht unentwegt besser? Da letztlich alles, was wir erleben, nichts anderes als eine Chance für Besseres darstellt, gibt es im Leben keine Krisen. Es gibt im Leben nur Situationen, Ereignisse oder Umstände. Diese sind alle per se neutral. Erst der menschliche Verstand beurteilt diese als Krise oder eben auch nicht.

 

Eine Krise ist nichts anders als eine Veränderung, die gerade versucht zu geschehen.

 

Krisen schaffen somit Wachstum und Entwicklung. Sie sind das Boot Camp für unseren Geist. Nicht lustig, aber effektiv. Und wenn selbst eine Krise nichts bewirkt, folgt die Katastrophe. Und diese ist nichts anderes als ein Umkehrpunkt, wie die ursprüngliche Bedeutung des griechischen Wortes uns verrät.

 

In diesem Sinne,

herzlichst,

Christopher Po Minar

 

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