Was ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wirklich bedeutet.

Kennt ihr den alten Namen für Qigong?

Einer der früher für die Techniken des Qigong verwendeten Begriffe war „Yangsheng“, was soviel wie „das Leben nähren“ bedeutet. Ist das nicht nett?

Kennt ihr auch schon den neuen Namen für Qigong?

„Übungen zu Erhaltung der Volksgesundheit“. Ist das nicht fürchterlich?

Naja, Namen sind ja nur Namen. Worauf ich aber hinauswill, ist, dass Praktiken wie Qigong, Taiji, Yoga und dergleichen nicht einfach nur „Gesundheitsübungen“ sind. Natürlich sind sie dies auch, vor allem aber sind sie spirituelle Praktiken.

Warum besteht denn eine (Standard) Yoga oder Qigong Einheit hauptsächlich aus körperlichen Übungen, wenn es letztlich doch um „geistige“ Erleuchtung geht? Weil Erleuchtung, sprich das Erwachen unseres Geistes ein körperlicher Prozess ist. Eine Hauptzutat dafür?

Eine Zentrierung, welche zu Durchlässigkeit führt, welche Anhaftung auflöst.

Erst wenn jeder Baustein des Körpers an seinem perfekten Platz ist, können wir wirklich loslassen und wieder wir selbst werden. Dies ist der Grund, warum jede spirituelle Praxis auf Dauer immer auch körperliche Übungen benötigt, um erfolgreich zu sein. Wer also langfristig weise, glücklich und zufrieden sein mag, muss aus seinem Körper ein Gefäß schaffen, welches diese Qualitäten aufnehmen und vor allem auch behalten kann.

Oder, besser formuliert:

Wir dürfen unseren Körper dahingehend verändern, dass Qualitäten wie Freude, Frieden, Liebe, Mut und Güte durch ihn wirken können.

 

In diesem Sinne,
herzlichst,
Christopher Po Minar

 

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