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Weisheitsgeschichte

Der Zen Meister eines kleinen Dorfes wurde von allen Bewohnern des Dorfes als einer, der ein reines Leben lebte, gepriesen und verehrt. Ein wunderschönes, junges Mädchen lebte mit deren Eltern in der Nähe von ihm. Eines Tages entdeckten die Eltern, dass ihre junge Tochter ein Kind erwartete und waren sehr verärgert.

Das junge Mädchen wollte anfangs nicht verraten, wer der Vater des Kindes war, aber nach längerer Befragung gestand sie, dass es der Zen Meister sei.

Wütend stellten die Eltern den Zen Meister zur Rede: „Ist das so?“, war alles, was dieser antwortete.

Nachdem dann das Kind geboren war, wurde es zum vermeintlichen Vater gebracht, der mittlerweile seinen guten Ruf verloren hatte, was ihn aber nicht störte. Der Zen Meister sorgte sich ab dann gewissenhaft um das Kind. Er erhielt Milch und Nahrungsmittel von seinen Nachbarn und auch alles andere, was er brauchte.

Ein Jahr später gestand die junge Mutter ihren Eltern die Wahrheit. Der wahre Vater des Kindes war ein junger Mann, der auf dem Markt arbeitete.

Daraufhin gingen die Eltern des Mädchens zum Zen Meister, um ihn inständig um Verzeihung zu bitten und wollten das Kind zu sich zurückholen.

Dieser willigte ein und sagte: „Ist das so?“